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Deutsche Meisterschaft in Frankfurt im Zeichen der Olympischen Winterspiele

Die Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlauf kehren zum ersten Mal seit 1962 nach Frankfurt zurück und versprechen Hochspannung. Am 15. und 16. Dezember geht es in der Hessen-Metropole nicht nur um die nationalen Titel, sondern die Ergebnisse der 119. Deutschen Meisterschaft können auch über die Olympiateilnahme in Südkorea entscheiden.

Während die Paarlauf-Vizeweltmeister Aljona Savchenko und Bruno Massot (Oberstdorf) die Möglichkeit haben, sich bereits über die Grand Prix Serie für Olympia zu qualifizieren, ist das Rennen für die andren Startplätze bis einschließlich den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt offen. Savchenko/Massot, die im Vorjahr verletzungsbedingt bei der DM in Berlin nur außer Konkurrenz mitliefen, wollen sich den Deutschen Meistertitel sichern und sehen den Wettbewerb als wichtige Vorbereitung auf die Saisonhöhepunkte. Die zweimaligen Vize-Europameister werden das unbestrittene Highlight sein, aber das Publikum kann sich in allen Disziplinen auf spannende Wettkämpfe freuen.

Im Paarlauf wollen sowohl Minerva Fabienne Hase/Nolan Seegert aus Berlin als auch das neue Duo Annika Hocke/Ruben Blommaert (Berlin/Oberstdorf) die Nummer zwei hinter den Topstars werden und den zweiten Olympiastartplatz ergattern.

Bei den Damen macht sich das Quartett aus der aktuellen Deutschen Meisterin Nathalie Weinzierl (Mannheim), der zweimaligen Deutschen Meisterin Nicole Schott (Oberstdorf), der aktuellen Vize-Meisterin Lea Johanna Dastich (Dresden) sowie der Meisterin 2016, Lutricia Bock (Chemnitz), Hoffnung auf den Titel und auf Pyeongchang.

Mit dem sechsmaligen Deutschen Meister Peter Liebers und dem mehrmaligen Vize-Meister Paul Fentz ist bei den Herren ein Berliner Zweikampf zu erwarten. Aber vielleicht verdirbt der Wahl-Oberstdorfer und Meister von 2015 und 2016 Franz Streubel seinen Konkurrenten die Party.

Im Eistanz müssen sich die zweimaligen Deutschen Meister Kavita Lorenz/Joti Polizoakis (Oberstdorf) mit der erstarkten Konkurrenz auseinandersetzen: Katharina Müller/Tim Dieck aus Dortmund, die in Mailand trainierenden Shari Koch/Christian Nüchtern (Düsseldorf/Siegerland) und Jennifer Urban/Benjamin Steffan (Oberstdorf/Chemnitz) wollen bei der Vergabe des Titels und der Medaillen mitreden.

Außer in den traditionellen Disziplinen Einzel, Paarlauf und Eistanz werden in der Eissporthalle am Bornheimer Hang auch die Meister in der dynamischen Disziplin Synchroneiskunstlauf gekürt. Hier sind die Läuferinnen von Team Berlin I die klaren Favoritinnen. Im Synchronlauf, Paarlauf und Eistanz finden in Frankfurt außerdem die Juniorenmeisterschaften statt.

Die Olympiakandidaten müssen die national vorgegebene Norm zwar bei den Grand-Prix- und Challenger-Serien-Wettbewerben knacken, aber das Ergebnis der Deutschen Meisterschaft kann dennoch darüber entscheiden, wer die begehrten Tickets für Pyeongchang erhält. Denn das Abschneiden in Frankfurt zählt für die Rangliste, aufgrund der die Sportler für die Olympianominierung vorgeschlagen werden.

Frankfurt brachte übrigens mit Marika Kilius und Margret Göbl zwei sehr erfolgreiche Paarläuferinnen hervor. Bei der bis dato letzten DM in der Metropole am Main im Jahr 1962 holte

sich Göbl mit Franz Ningel (Bad Nauheim) den Titel vor den heute legendären Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler (Riessersee).

Vorläufiger Zeitplan (Änderungen vorbehalten - Stand 10.11.2017)

Freitag, 15. Dezember:

ab 13.00 Uhr Einlass

ab 14.00 Uhr Eröffnungsshow, Kurzprogramme (alle Disziplinen)

Samstag, 16. Dezember:

ab 11.00 Uhr Einlass

ab 12.00 Uhr Küren (alle Disziplinen)

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ab 19.30 Uhr Einlass

ab 20.15 Uhr Schaulaufen der Meister

 

 

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