Interview Aljona Savchenko & Bruno Massot

 
Copyright - Tatjana Flade

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1. Wie waren die Vorbereitungen für diese Olympia-Saison?

Die Vorbereitungen liefen bisher sehr gut, denn wir sind beide gesund und können täglich wie geplant trainieren. Unsere Programme entwickeln sich auch positiv, was jetzt noch fehlt ist die Sicherheit bei den schwierigen Elementen wie den dreifach-Sprüngen. Vor den Deutschen Meisterschaften im Dezember werden wir versuchen, die Grand-Prix Wettbewerbe erfolgreich zu absolvieren.  Die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele enden für uns jedoch erst in dem Moment, wenn wir in PyeongChang an den Start gehen, also wenn die Musik für das Kurzprogramm erklingt.

2. Was bedeuten Dir die Deutschen Meisterschaften am 15. und 16. Dezember in Frankfurt?

Die Deutschen Meisterschaften sind sehr wichtig, denn Sie tragen dazu bei, dass junge Menschen zum Eiskunstlaufen animiert werden und den Talenten eine Bühne gegeben wird. Wir freuen uns, dass wir durch unsere Teilnahme dazu beitragen können, die Strahlkraft des Eiskunstlaufens zu erhöhen, damit die Potenziale unseres Landes im Eiskunstlaufen noch besser genutzt werden können.

3. Worauf können sich die Zuschauer in Frankfurt in Eurem neuen Programm besonders freuen?

Ich denke, uns ist es in diesem Jahr gelungen, dem Wort „Kunst“ eine besondere Bedeutung zu geben. Unser Eis „kunst“ lauf hat eine Botschaft: Wir wollen mit unserer Kür zum Ausdruck bringen, dass unsere Erde keine zweite Chance hat. Wenn wir Menschen weiterhin unseren Planeten so ausbeuten, werden zukünftige Generationen die Rechnung dafür teuer bezahlen. Themen wie Klimaschutz, Müllvermeidung, Wasser- und Artenschutz sind uns wichtig und kommen im Team oft zur Sprache.

4. Was möchtest Du als 5-fache Weltmeisterin jungen Sportlern, die in Frankfurt auch am Start sein werden, für Ihre Eiskunstlauf-Karriere mitgeben?

Die Freude am Eiskunstlaufen. Freude an einer Sportart, wie es keine Zweite gibt!

Vielen Dank!